Dennis Knoll
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Mit Spinnerbait den Hechten nachgestellt

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Endlich wieder Sonne heute. Die letzten Tage und Wochen zuvor war es echt ziemlich kalt. Erst am Vortag habe ich mitbekommen das einer meiner liebsten Flussabschnitte geschnitten worden ist. Zum Schluss konnte ich dort wegen des starken Krautwuchs nicht mehr fischen. Also hin und mein Glück versuchen!

Da ich bereits einen Tag zuvor schon an allen interessanten Stellen des Flusses Angler gesichtet habe und auf andere Stellen ausweichen musste, bin ich dieses mal schon etwas früher los und war gegen 17:30 ans Wasser. Mit einem Krautblinker ausgestattet habe ich bei den ersten Würfen die Strukturen des Gewässers ausgetestet und dann im Wechsel mit unterschiedlichen geeigneten Ködern mein Glück versucht. Bis auf nervige Insekten und einer stark brennenden Sonne war nichts zu machen. So bin ich ein wenig schneller gewandert und habe irgendwann an einer Stelle mit Schatten spendenden Bäumen halt gemacht.

Das schien auch den Fischen zu gefallen. Ab hier war nämlich sehr viel Bewegung im Wasser zu erkennen. Es dauerte nicht lange, da hatte ich einen ersten Biss. Noch ein kräftiger Anschlag dazu und sofort war die Schnur gerissen. Das Stahlvorfach inklusive dem Spinnerbait verloren.

Kleiner Hecht auf Spinnerbait

Kleiner Hecht auf Spinnerbait

Was zum Teufel war das?

Schnell ein stärkeres Titanstahlvorfach befestigt und mit einen weiteren Spinnerbait an die selbe Stelle geworfen. Sofort ein BISS! Anschlag sitzt und der Fisch kommt zum Vorschein. Schnell den Kescher gezogen und der Fisch war sicher gelandet. Doch die vermutete Größe hatte er nicht. Statt dessen habe ich diesen kleinen Hecht zum Landgang überreden können.

(An dieser Stelle möchte ich mich für die schlechten Bilder entschuldigen. Alleine, Handy-Kamera und die Tatsache das ich den Fisch schnell wieder ins Wasser bringen möchte, haben es nicht anders erlaubt)

Ich vermute das dieser kleine Racker auch schon vorher nach dem Köder geschnappt hat, sich der Köder in einer Wurzel verfing und der rapide Anschlag die Schnur gekappt hat. Vermutlich noch ein Fehler beim Knoten oder der Technik hinzu. Und schon ist so ein Abriss erklärt.

Hecht Selfie

Hecht Selfie

Nach ein paar weiteren Würfen habe ich die Stelle gewechselt und mich den Fluss entlang gekämpft. Auch hier hat es nicht lange gedauert, da hat der nächste Hecht gebissen und sich verhaften lassen. Und auch dieses mal war es nur ein kleiner Hecht.

Alle größenwahnsinnig hier!

Den Größenwahn durfte ich auch bei dem nächsten Fisch feststellen. Nach zahlreichen Zupfern hat sich doch tatsächlich ein kleiner Barsch den Spinnerbait einverleibt. Der Barsch war kaum größer als der Köder selbst und der Haken dürfte eigentlich gar nicht in das Maul des Fisches passen. Und dennoch hat er sich den Köder voll rein geknallt als gäbe es keinen Morgen mehr. Verrückt diese Barsche!

Barsch mit toller Musterung

Barsch mit toller Musterung

Dieser Barsch hatte allerdings eine besonders tolle Musterung. Leider kann man es auf dem unscharfen Bild nicht so gut erkennen, doch einer der Streifen geht bis auf die Rückenflosse über. Ein richtig schönes Exemplar von einem Barsch. Auch dieser Barsch durfte schnell wieder schwimmen.

Zum Schluss habe ich noch die Stelle gewechselt und ein paar Meter an der Spundwand mit Wobbler gemacht. Es gab dort lediglich noch einen kräftigen Biss, welcher aber nicht verwertet werden konnte. Aufgrund der Beobachtungen vermute ich einen Rapfen, vielleicht aber auch einen etwas größeren Barsch. Anschließend habe ich mich auf den Weg nach Hause gemacht.

Solche Tage sind es, die das Angeln so besonders machen. Man erlebt immer wieder unerklärliche Dinge, hat hier und da kleine Erfolgserlebnisse, sieht schöne Tiere und hat die Zeit in der Natur verbracht. Was möchte man mehr?

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