Dennis Knoll
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Hechte, eine krautige Angelegenheit

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Hechte, eine krautige Angelegenheit

Nach ein paar weiteren Schneider Tagen habe ich mir eine neue aber sehr stark verkrautete Stelle der Nordradde gesucht und probiert. Im Gepäck eine Menge Köder für das angeln im Kraut.

Nach einiger Zeit konnte auch einen ersten Barsch verhaftet. Da es schon 21 Uhr war wollte ich eigentlich heim fahren. Doch der Barsch hat neue Motivation geweckt und mich dazu überredet noch ein wenig weiter zu wandern.

Eine Stelle hatte es mir besonders angetan und sah nach einem potentiell tollem Hechtrevier aus. Mit einem Krautblinker mit Löffelform habe ich die ersten Würfe gestartet und konnte direkt einen Biss merken, diesen jedoch nicht verwerten. Dafür war das Revier ausgemacht und es war nur eine Frage der Zeit bis(s) mir der Hecht am Haken hing. Bei weiteren Versuchen war ein Top-Frog an der Reihe und irgendwann wühlte sich das Wasser erneut auf. Doch der Hecht hat vorher abgelassen. Nach weiteren Versuchen hatte dieser den Frosch dennoch zu packen bekommen, allerdings blieb der Anschlag nicht sitzen und der Köder wurde dem Hecht aus dem Maul gezogen. So ein Frosch ist zwar perfekt für das Kraut, jedoch auch für viele Fehlbisse zuständig.

Also noch einmal den Krautblinker verwendet, geworfen und sofort ein Biss. Kräftiger Anschlag und der Hecht sitzt.

Relativ schnell war klar das es sich um den für mich größten Hecht handelt. Der Drill war heftig und spannend, für mich ein bisher unbekanntes Gefühl. So musste ich einige Minuten mit dem Raubfisch kämpfen um ihn nicht zu verlieren. Ein viel zu kleiner Kescher, Kraut und Gestrüpp vor dem Ufer haben das Unterfangen noch ein wenig spannender gestaltet. Immer wieder hat der Hecht Schnur genommen, die Angel gekrümmt und ist für einige Meter abgezogen ehe ich ihn wieder in meiner Nähe sah. Die Landeversuche im Kescher waren schwierig. Schließlich passte nur ein Teil vom Hecht in den Kescher(mittlerweile bin ich nur noch mit großem Kescher unterwegs). Doch nach einer Weile konnte ich den Fisch dann endlich sicher landen und meinen bisher größten Hecht feiern.

Da ich alleine unterwegs war, blieb mir nichts anderes übrig als den Fisch mit nach Hause zu nehmen um dort wenigstens noch ein paar Fotos machen zu können ehe der Hecht Filetiert wurde. Die Fotos sind leider nicht so pralle ausgefallen, zeigen aber das Prachtexemplar (und meinen Stolz) von 75cm und 3,5kg.

Hecht - 75cm und 3,5kg

Hecht – 75cm und 3,5kg

 

Am folgenden Tag bin ich erneut den Fluss entlang gewandert. An diesem Tag konnte ich mittels Krautblinker und einem Krebs weitere 3 Hechte zwischen 50cm und 60cm landen. Fotos davon habe ich leider nicht da ich alleine unterwegs war und die Tier schnell wieder ins Freie entlassen werden sollten.

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